Call of Juarez: Bound in Blood - Erste Erfahrungen
Cougar |

Call of Juarez: Bound in Blood, ist am Dienstag letzter Woche erschienen und ich muss sagen, es hat mich ein wenig überrascht. Da meine Zeit zum Zocken unter der Woche knapp bemessen ist, hier ein paar erste Eindrücke von mir zum Westernshooter.
Zu aller Erst: Es macht Spaß!
Call of Juarez: Bound in Blood ist mit Sicherheit nicht das perfekte Spiel, wie fast jedes andere Game hat es Ecken und Kanten. Allerdings werden die durch das Gesamtbild, dass sich aus Sound, Grafik und Gameplay zusammensetzt, ganz gut kaschiert. Man hat nicht das Gefühl ein halb fertiges Produkt in den Händen zu halten. Sondern im Gegenteil, stellenweise fühlt man sich wie ein Outlaw, dessen einzige Heimat die Prärie und Familie die Koyoten sind, die Nachts zum zirpen der Grillen den Mond anheulen.
Grafik
Die Grafik schaffte es die meiste Zeit den Wilden Westen zu transportieren, manchmal ein wenig kantig, aber im großen und ganzen eine schöne Komposition, was das Zusammenspiel der einzelnen Elemente angeht. Die Gesichtsanimation der Charaktere könnte auf jeden Fall noch ein bisschen schöner sein, aber die sieht man dann auch nicht so oft in allen Einzelheiten.
Sound
Der ist teilweise schon richtig genial, Wildwest Saloon Musik gepaart mit E-Gitarren. Das kann was!
Die Synchro ist im Original ganz ordentlich, aber auf deutsch leider wie so oft ein trauerspiel.
Die Hauptcharaktere im Englischen wirken glaubwürdig und die One Liner, die in fast jeder Cutszene gedropt werden, erinnern ein bisschen an die alten Spaghetti-Western mit Bud Spencer und Terence Hill. Sie haben aber auch was von Stirb Langsam. Sehr amüsant! Meine Empfehlung - XBOX im in der Systemsteuerung auf englisch stellen.
Gameplay
Das Gameplay ist in seiner Gesamtheit durchaus gut gelungen. Es gibt ein paar Dinge, die einem sehr seltsam vorkommen, dazu gehört mit Sicherheit das Reiten im allgemeinen.
Das Reiten ist meiner Meinung nach einfach nur schlecht umgesetzt. Das konnte ein Red Dead Revolver wesentlich besser.
Zum Glück spielt es aber hier nur eine sekundäre Rolle, so dass diese “Verfehlung” zwar unerfreulich ist, den Spielspaß aber nicht wirklich hemmt.
Mir fehlt die Option das Game im Coop-Modus durchzuspielen, nachdem man ohnehin die ganze Zeit (jedenfalls die 2-3 Stunden, die ich bis jetzt gespielt habe), mit Ray UND Thomas unterwegs ist, wäre das doch ein naheliegendes Feature gewesen, oder?
Multiplayer
Ist auch drin. ![]()
Dazu würde ich mich gerne ein wenig ausführlicher auslassen, aber dafür reicht meine Erfahrung nicht. Was ich allerdings bislang von den Spielmodi gesehen habe, hat der Multiplayermodus von Call of Juarez: Bound in Blood durchaus Potential mich länger als eine Stunde am Tag zu begeistern.
Fazit
Alles in allem sind meine ersten Eindrücke und Erfahrungen vom Spiel durchaus positiv und von mir, bis jetzt auch ohne es ganz durchgespielt zu haben eine Kaufempfehlung.
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